Donnerstag, 22. Dezember 2022

Die Nacht der Sprayer von Ralf Thenior

 

Bildquelle: Ravensburger


Klappentext:
Mick, Nick und Holli holen sich nachts ihren Kick, indem sie heimlich Wände besprühen. Aber nachts treiben auch andere ihr geheimes Spiel. Nicht immer ist es so harmlos wie eine gesprayte Wand
Quelle: Lovelybooks.de


Meine Meinung:
Schon der Epilog hat mir so gar nicht gefallen. Es wurde alles in Großbuchstaben geschrieben und ich hab mich doch sehr angeschrien gefühlt.

Dann wurde es deutlich besser mit dem Schreibstil. Ich bin aber dennoch so gar nicht mit dem Buch warm geworden und habe es schliesslich gegen 80 Seiten abgebrochen. Es war mir einfach zu stumpf und zu kindlich. Aber eben auf keine angenehme Art und Weise. Denn eigentlich find ich mal ein Kinder- oder auch Jugendbuch (ab12) ganz nett.


Fazit:
Manchmal ist man für gewisse Titel doch schon zu alt geworden :p
Daher 0 Sterne

Dienstag, 20. Dezember 2022

Sceptere of Blood 1 - Kuss der dunkelsten Nacht von Lexy v. Golden


Klappentext:

**Die Geheimnisse der Krone**
Jedes Jahr zur Sommersonnenwende soll in einem abgeschiedenen Dorf eine junge Frau dem Dämonengott geopfert werden, um ihn gnädig zu stimmen. Jede von ihnen wird am Waldrand an ein Holzkreuz gebunden und Nodir dargeboten, bis er sie zu sich holt. Voller Entsetzen hört Sóley, wie bei dem diesjährigen Fest ihr Name vom König ausgerufen wird. Doch kurz vor der Opfergabe gelingt ihr das Unmögliche: Sie kann sich mithilfe ihrer Freundin Layla befreien und flieht in die Tiefen des Waldes. Dort kann nur einer Sóley vor dem Zorn des Dämonengottes retten: der Herrscher des Siebten Reiches, dessen Dunkelheit die junge Frau ebenso fasziniert wie fürchtet. Denn sie scheint ihm ähnlicher zu sein als sie glaubt …
Quelle: Carlsen.de


Meine Meinung:
Vielen Dank an Impress und NetGalley für die kostenlose Bereitstellung!

Der Beginn hat mich etwas an die Ernte von Tribute von Panem erinnert. Nur das hier nur Frauen für Dämonen als Opfergabe auserwählt werden und die Protagonist sich nicht freiwillig meldet, sondern direkt gewählt wird.

Schnell ist man in der Story gefangen und fiebert mit. Man entwickelt recht zügig eine Beziehung zu den Personen und ist auf jeden Abschnitt der Flucht gespannt. Als Soley sich beginnt zu verändern, kommt man eigentlich recht schnell dahinter, worum es geht. Allerdings tut dies der Story und der Spannung keinen Abbruch. 

Die Geschichte ist abwechselnd aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was ich ja ganz gerne mag. Recht oft musste ich schmunzeln, weil die Dialoge zwischen Soley und Chester einfach herrlich sind. 

Jedoch werden glücklicherweise nicht alle Geheimnisse während des ersten Bandes offenbart. Allerdings gibt es auch keinen Cliffhanger, was ich persönlich ja ganz nett finde. So hat der erste Band einen zufrieden stellenden Abschluss.


Fazit:
Romantasy vom Feinsten! Ich war direkt gefesselt und möchte behaupten, dass dieses Buch mein Jahreshighlight war. Es ist flüssig und spannend geschrieben und man verliebt sich einfach sofort in die Charaktere. Zum Glück erscheint im Sommer schon der 2. Band und ich bin sehr gespannt!




Donnerstag, 15. Dezember 2022

Nach oben führt auch ein Weg hinab von April Wynter

 



Klappentext:
Maddys Leben ist ein Albtraum: Durch das Abitur gefallen, keinen Job gefunden und jetzt soll sie auch noch den Sommer bei ihrem Vater in Kanada verbringen, zu dem sie seit Jahren keinen Kontakt mehr hatte. Als sie ein Angebot erhält, als Influencerin für eine Agentur zu arbeiten, wittert sie die Chance ihres Lebens. Ein Roadtrip durch die Rocky Mountains soll ihre Karriere voranbringen. Blöd nur, dass sie auf ihren im Rollstuhl sitzenden Großvater aufpassen muss …

Ein Roman über den Druck der sozialen Medien. Den Unterschied der Generationen. Und der Liebe zu einem Land voller Tannenbäume, Grizzlybären und türkisblauen Seen.
Quelle: april-wynter.de

Meine Meinung:
Ich war zunächst skeptisch, da die Vorbesitzerin des Buches meinte, es wäre nicht sooo gut. Und die ersten paar Kapitel haben dies auch bestätigt. Maddy ist nämlich anfänglich ziemlich oberflächlich. Doch das Buch, und auch Maddy, wurde zunehmend besser.

Maddy lernt auf diesem Kanada Trip nicht nur ihren Großvater besser kennen, sondern sich selbst auch und was im Leben wirklich zählt.

Mir gefällt besonders gut an diesem Buch, dass zwischendurch QR-Codes eingebaut wurden, sodass man einen realen Einblick in die Orte bekommt, an denen sich Maddy grad aufhält. So zusagen ein interaktives Buch. Das kenne ich so nicht und untermalt noch einmal die Beschreibung von der Umgebung.

Ich mag solche Selbstfindungs-Bücher total gerne und die Landschaften sind dann noch so ein kleines Highlight um sich mal weg zu träumen.

Fazit:
Die Autorin kombiniert in diesem Buch ihre eigenen Kanada-Erlebnisse und eine fiktive Geschichte. Durch die QR-Codes lernt man nicht nur die Landschaft, sondern auch die Autorin ein wenig besser kennen. Wer solch eine Art von Büchern mag, dem kann ich *Nach oben führt auch ein Weg hinab* nur wärmstens empfehlen!