Klappentext:
Eine Stadt, infiziert mit Geheimnissen. Und eine junge Frau, die sie seziert.
Lady Hazel Sinnet möchte unbedingt Chirurgin werden - was für sie als Frau jedoch unmöglich ist. Bis der Dozent Dr. Beecham sich auf einen Deal einlässt: Wenn sie die medizinische Prüfung ohne Unterricht besteht, darf sie bei ihm studieren. Zum Glück trifft die junge Frau auf Jack Currer - einen Aufersteheungsmann, der Leichen ausgräbt und sie zu Lehrzwecken verkauft. Jack hilft Hazel nicht nur beim Lernen, sondern weckt auch ungeahnte Gefühle in ihr. Als sie an den Toten immer mehr Besonderheiten entdecken, finden sichh die beiden plötzlich in einem Netz aus Geheimnissen und Intrigen wieder ...
Quelle: Loewe.de
Meine Meinung:
Lieben Dank an meine Freundin und Leserin Nummer 1 Carla, die mir dieses Buch geliehen hat.
Erst als ich das Buch in der Hand hielt, habe ich die Frau in dem Kleid wahrgenommen. Vorher habe ich immer nur das Organ gesehen.
Mir gefiel dieses Buch unglaublich gut. Man hat ganz schnell eine Verbindung zu den Figuren aufgebaut und sich, durch die Beschreibung der Umgebung, direkt ins 1800 Jahrhundert versetzt gefühlt. Die Geschichte der Chirurigie und vor allem dem Weg der Frauen darin, wurde sehr getreu dargestellt. Zumindest, was ich so aus dokumentationen weiß.
Hier wird abwechseln aus der Sicht von Hazel und Jack geschrieben, bis sich die Fäden irgendwann kreuzen. Am Ende der meisten Kapitel gab es kleine Auszüge aus einem fiktiven Anatomiebuch und diveresen Briefen. Der Titelzusatz: Eine Liebesgeschichte bezieht sich nicht, wie vermutet um die Romantik zwischen zwei Figuren, sondern eher um die unmögliche Liebe einer jungen Dame zur Medizin.
Das Ende war etwas abstrackt und ich bin nun sehr gespannt, wie die Geschichte im nächsten Band weitergehen wird.
Fazit:
Ein unglaublich tolles Buch, welches ich kaum aus der Hand legen konnte. Zwar ist die Geschichte nicht neu, aber wirklich gut erzählt. Ganz klare Empfehlung und ein Highlight.