Donnerstag, 2. März 2023

Orte, an denen ich geweint habe (wegen dir) von Holly Bourne

 



Klappentext:
Liebe kann so toxisch sein ...
Amelie hat häufig geweint, während sie mit Reese zusammen war, und trotzdem war es zu Beginn die perfekteste Beziehung, die sie sich vorstellen konnte. Sie erinnert sich daran, wie sie die Neue in der Klasse war und wie sie sich in Reese verliebte. Wie er ihr Songs schrieb, sie auf die schönsten Dates ausführte, zum ersten Mal mit ihr schlief und wie er saht, dass er noch nie so für jemanden empfunden habe .... Und sie erinnert sich, wie er immer mehr anfing, sie unsicher und schwierig und verrückt zu nennen. Wie er sie immer mehr isolierte. 

Amelie sucht all die Orte auf, an denen sie Tränen verschüttet hat, während sie mit Reese zusammen war. Wenn sie versteht, was in ihrer Beziehung schiefgelaufen ist, findet sie vielleicht einen Weg, endlich zu heilen.
Quelle: dtv.de


Meine Meinung:
Zunächst einmal Danke an NetGalley und dtv für die kostenlose Bereitstellung. Doch wie man sieht, fand ich das Buch gleich so gut, dass ich es mir direkt gekauft habe.

Ich habe das Buch (leider) einen Tag vor meiner letzten Trennung erhalten. Daher fühlte ich mich direkt mit Amelie verbunden. Doch das ebbte mit der Zeit schnell ab, denn Reese ist einfach nur ein Arsch und Amelie leider etwas sehr arg blind vor Liebe gewesen. Doch eigentlich ist das gar nicht so selten, denn sehr viele Menschen geraten in so eine Art Beziehung. Das wird in diesem Buch auch wirklich sehr gut dargestellt. Manchmal rutscht man einfach so rein und verliert sich selbst und seine eigenen Werte.

Was mir auch sehr gut gefiel war, dass Amelie sich in Therapie begeben hat. Das hat mich ihr wieder sehr nahe gebracht, denn auch ich habe so eine Erfahrung hinter mir. Manchmal kommt man eben allein nicht klar und jeder DARF sich dann auch Hilfe holen. Die Idee ihrer Gedanken-Karte finde ich richtig klasse. Das ist mal etwas anderes um mit einer Trennung umzugehen. Noch mal Revue passieren lassen, was da eigentlich genau passiert ist.


Fazit:
Ein sehr gelungenes Buch mit viel Höhen und Tiefen, Schmunzler, Ärger und Mitgefühl. Vielleicht sollte man dieses Buch jedoch lieber dann lesen, wenn man selbst grad nicht frisch getrennt ist, denn dann weint man wahrscheinlich mehr als man muss.




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