Claire Zachanassian kehrt als steinreiche Frau in ihr Heimatdorf Güllen zurück, wo ihr einst das herz gebrochen und die Ehre geraubt wurde. Nun will sie sich rächen und bietet der Güllener Bevölkerung eine Milliarde dafür, dass ihr damaliger Liebhaber Ill für sein Vergehen mit dem Tod bestraft wird. Ein Angebot, dass die Bürger entrüstet zurückweisen. Zunächst.
Quelle: diogenes.ch
Meine Meinung:
Den 1. Akt fand ich stellenweise wirklich ganz witzig und musste ein paar mal schmunzeln. Dann wurde es jedoch zunehmend ernster.
Die Stadt ist pleite und da kommt der Besuch der alten Dame und ihr Reichtum wie gerufen. Im Schlepptau Bedienstete und ihr aktueller Ehemann. Klara, wie sie eigentlich heißt, macht gute Miene zum bösen Spiel. Und die Bürger verschulden sich immer mehr, denn sie werden ja bald reich sein. Aber keiner will es zugeben und keiner will Ill töten ....
Klara wechselt ihre Ehemänner wie andere ihre Unterwäsche und teils sogar noch schneller. Wieso, weshalb und warum erschließt sich mir jedoch nicht so wirklich.
Fazit:
Ein Klassiker, den man gut mal eben wegschmökern kann und durchaus auch gelesen haben sollte.


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